{"id":55,"date":"2022-12-20T10:37:53","date_gmt":"2022-12-20T10:37:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.h-d-h.de\/?page_id=55"},"modified":"2025-03-02T14:35:03","modified_gmt":"2025-03-02T14:35:03","slug":"ueber-uns","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.h-d-h.de\/?page_id=55","title":{"rendered":"\u00dcber uns"},"content":{"rendered":"\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Geschichte der Heimatgemeinschaft der Hermannst\u00e4dter (HdH)<\/h4>\n\n\n\n<p>Die HdH ist ein Verein, der die im Ausland lebenden Hermannst\u00e4dter umfasst. Diese leben in Deutschland, \u00d6sterreich, der Schweiz, USA, Kanada, Australien aber auch in Rum\u00e4nien. Als Vorl\u00e4ufer des Vereins gilt der Schulverein \u201eBrukenthal e.V.\u201c, der im Jahre 1972 gegr\u00fcndet wurde und ehemalige Sch\u00fcler des Brukenthal-Gymnasiums umfasste. Dieser Verein organisierte Hilfslieferungen nach Hermannstadt und organisierte 3 Treffen in Dinkelsb\u00fchl. Durch den \u201eHermannst\u00e4dter Heimatboten\u201c, welcher Mitte Mai 1983 ins Leben gerufen wurde und das Sprachrohr der damals im Ausland lebenden Hermannst\u00e4dter wurde, und es auch noch heute f\u00fcr alle Mitglieder ist, ergingen Mitteilungen an die Leser, Aufrufe zur Teilnahme an den Treffen und f\u00fcr Spenden zur Hilfe in die Heimat.<br><br>Am 12.08.1988 fand in Heilbronn eine Versammlung statt, an der 14 Hermannst\u00e4dter teilnahmen. Diese beschlossen die Gr\u00fcndung eines neuen Vereins, welcher die Mitglieder und die Finanzmittel des Schulvereins \u201eBrukenthal e.V.\u201c \u00fcbernahm. Es wurde eine Satzung ausgearbeitet, welche sich u.a. verst\u00e4rkt f\u00fcr die Hilfe der noch in Rum\u00e4nien lebenden Deutschen einsetzt und ein neuer Vorstand wurde gew\u00e4hlt.&nbsp;<br>Ab dem Jahr darauf fanden in jeweilig zweij\u00e4hrigen Intervallen Hermannst\u00e4dter Treffen in Dinkelsb\u00fchl statt. Nach der Wende in Rum\u00e4nien, wurde in Hermannstadt die \u201eBegegnung auf dem Huetplatz\u201c eingef\u00fchrt, welche in der Zwischenzeit der Dinkelsb\u00fchler Treffen stattfindet sodass sich die Hermannst\u00e4dter nun allj\u00e4hrlich treffen konnten, einmal in Deutschland, in Dinkelsb\u00fchl und einmal in Rum\u00e4nien, in Hermannstadt.<br>Im Jahre 2002 wurde in Landshut ein Partnerschaftsabkommen mit der Stadt Hermannstadt abgeschlossen und der Vorstand beschloss, die Hermannst\u00e4dter Treffen nun in Landshut abzuhalten. Das erste Treffen war im September 2003 und war ein grosser Erfolg, doch zu den folgenden Treffen kamen immer weniger Leute nach Landshut, weil die Entfernung f\u00fcr viele zu gro\u00df war und so wurde entschlossen, nach 4 mal Landshut, wieder nach Dinkelsb\u00fchl zur\u00fcckzukehren.<br>Der Verein wird von einem Vorstand gef\u00fchrt, welcher Entscheidungen f\u00e4llt und danach trachtet, dass alles, was bestimmt und gemacht wird, auch den Paragrafen der Satzung entspricht.&nbsp;&nbsp;<br><br>Der erste Pr\u00e4sident (heute wird er Vorstandsvorsitzender genannt) und auch Hauptbegr\u00fcnder der HdH war Hans-Martin Andree. Seine Stellvertreterin war Ingrid von Friedeburg-Bedeus. Als im Jahre 1989 H-M. Andree starb, wurde Ingrid von Friedeburg-Bedeus Vorsitzende und deren Stellvertreter Konrad G\u00fcndisch. Im Jahr 2006 starb auch I.v.Friedeburg-Bedeus und so \u00fcbernahm deren F\u00fchrungsrolle J\u00fcrgen Schuster kommissarisch und wurde dann im Jahre 2007 auch erster Vorsitzender, mit der Stellvertreterin Dagmar Zink. Im Jahre 2011 stellte J.Schuster sich nicht mehr zur Wahl und Vorsitzende wurde Dagmar Zink, mit Rudolf Klubitschko als Stellvertreter. J\u00fcrgen Schuster wurde zum Ehrenvorsitzender gew\u00e4hlt. Dieser neue Vorstand hat auch heute noch die Leitung der HdH inne und f\u00fchrt deren Geschick.<br><br>Eine wichtige Aufgabe der HdH war und ist das Sammeln von Spenden und die Verteilung der Gelder f\u00fcr verschiedene gemeinn\u00fctzige Hilfen an Projekte verschiedener Art. Die gr\u00f6sste Aktion in dieser Richtung war die Hilfe f\u00fcr die Dachdeckung der Ev.Kirche in Hermannstadt, mit bunten Ziegeln, deren Kosten zum gr\u00f6\u00dften Teil von der HdH stammten. Die Kirche bekam eine weitere Spende f\u00fcr die Reparatur der Kirchenglocken, einschlie\u00dflich des L\u00e4utwerkes. Weitere Spenden gerichtet an Hermannstdt waren: Eine Hilfsaktion nach der Revolution mit Lebensmitteln, mit sanit\u00e4ren Mittel, im kulturellen Bereich f\u00fcr das Forum, der \u201eHermannst\u00e4dter Zeitung\u201c, f\u00fcr Schulen und Kinderg\u00e4rten und f\u00fcr das Brukenthalmuseum. Weitere Spenden gingen an die Ausrichtung des Wettbewerbes \u201eIn memoriam-Pokal\u201c f\u00fcr die Lawinenopfer am Bulea, an das Brukenthalgymnasium f\u00fcr f\u00fcr ein Kopierger\u00e4t, verschiedene Zeitschriftenabonnements, f\u00fcr den Frauenkreis Hermannstadt und die Diakoniestelle, f\u00fcr Bed\u00fcrftige, sowie f\u00fcr das \u201eCarl-Filtsch-Musikfestival\u201c. In Deutschland wurde die \u201eL\u00f6wensteiner Musikwoche\u201cgeldlich gef\u00f6rdert.<br><br>Nachdem der deutsche Friedhof in Hermannstadt ein Dokument der Existenz einer deutschen Vergangenheit darstellt, wurde zum Erhalt der deutschen Gr\u00e4ber eine Grabtaxe eingef\u00fchrt, welche absichern soll, dass die betreffenden Gr\u00e4ber, f\u00fcr die bezahlt wird, auch erhalten bleiben. F\u00fcr die Dokumentation der deutschen Gr\u00e4ber wurde im Jahre 2009 eine Aktion gestartet, die eine fotografische Festhaltung aller deutschen Gr\u00e4ber beinhaltet. Insgesamt wurden in etwa 6000 Gr\u00e4ber fotografiert und die Bilder dem Siebenb\u00fcrgen Institut in Gundelsheim \u00fcbergeben, um Bildmaterial f\u00fcr die Ahnenforschung zu besitzen und Nachweise der deutschen Vergangenheit liefern zu k\u00f6nnen.<br><br>Die HdH z\u00e4hlt zu den Gr\u00fcndungsmitgliedern des Vereins \u201eSiebenb\u00fcrgisches Kulturzentrum Schloss Horneck e.V.\u201c<br>Aus diesen kurzen Aufz\u00e4hlungen kann man ersehen, wie vielseitig die T\u00e4tigkeit der HdH ist und wie alles in den Dienst Hermannstadts gestellt wird. Wichtig ist, dass dieses fortgesetzt werden kann, mit neuen, jungen Mitgliedern, die sich ebenso stark f\u00fcr Hermannstadt einsetzen, wie es die \u00e4ltere Generation in diesem Sinne bisher getan hat.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geschichte der Heimatgemeinschaft der Hermannst\u00e4dter (HdH) Die HdH ist ein Verein, der die im Ausland lebenden Hermannst\u00e4dter umfasst. 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Das erste Treffen war im September 2003 und war ein grosser Erfolg, doch zu den folgenden Treffen kamen immer weniger Leute nach Landshut, weil die Entfernung f\u00fcr viele zu gro\u00df war und so wurde entschlossen, nach 4 mal Landshut, wieder nach Dinkelsb\u00fchl zur\u00fcckzukehren.Der Verein wird von einem Vorstand gef\u00fchrt, welcher Entscheidungen f\u00e4llt und danach trachtet, dass alles, was bestimmt und gemacht wird, auch den Paragrafen der Satzung entspricht.&nbsp;&nbsp; Der erste Pr\u00e4sident (heute wird er Vorstandsvorsitzender genannt) und auch Hauptbegr\u00fcnder der HdH war Hans-Martin Andree. Seine Stellvertreterin war Ingrid von Friedeburg-Bedeus. Als im Jahre 1989 H-M. Andree starb, wurde Ingrid von Friedeburg-Bedeus Vorsitzende und deren Stellvertreter Konrad G\u00fcndisch. Im Jahr 2006 starb auch I.v.Friedeburg-Bedeus und so \u00fcbernahm deren F\u00fchrungsrolle J\u00fcrgen Schuster kommissarisch und wurde dann im Jahre 2007 auch erster Vorsitzender, mit der Stellvertreterin Dagmar Zink. Im Jahre 2011 stellte J.Schuster sich nicht mehr zur Wahl und Vorsitzende wurde Dagmar Zink, mit Rudolf Klubitschko als Stellvertreter. J\u00fcrgen Schuster wurde zum Ehrenvorsitzender gew\u00e4hlt. Dieser neue Vorstand hat auch heute noch die Leitung der HdH inne und f\u00fchrt deren Geschick. Eine wichtige Aufgabe der HdH war und ist das Sammeln von Spenden und die Verteilung der Gelder f\u00fcr verschiedene gemeinn\u00fctzige Hilfen an Projekte verschiedener Art. Die gr\u00f6sste Aktion in dieser Richtung war die Hilfe f\u00fcr die Dachdeckung der Ev.Kirche in Hermannstadt, mit bunten Ziegeln, deren Kosten zum gr\u00f6\u00dften Teil von der HdH stammten. Die Kirche bekam eine weitere Spende f\u00fcr die Reparatur der Kirchenglocken, einschlie\u00dflich des L\u00e4utwerkes. Weitere Spenden gerichtet an Hermannstdt waren: Eine Hilfsaktion nach der Revolution mit Lebensmitteln, mit sanit\u00e4ren Mittel, im kulturellen Bereich f\u00fcr das Forum, der \u201eHermannst\u00e4dter Zeitung\u201c, f\u00fcr Schulen und Kinderg\u00e4rten und f\u00fcr das Brukenthalmuseum. Weitere Spenden gingen an die Ausrichtung des Wettbewerbes \u201eIn memoriam-Pokal\u201c f\u00fcr die Lawinenopfer am Bulea, an das Brukenthalgymnasium f\u00fcr f\u00fcr ein Kopierger\u00e4t, verschiedene Zeitschriftenabonnements, f\u00fcr den Frauenkreis Hermannstadt und die Diakoniestelle, f\u00fcr Bed\u00fcrftige, sowie f\u00fcr das \u201eCarl-Filtsch-Musikfestival\u201c. In Deutschland wurde die \u201eL\u00f6wensteiner Musikwoche\u201cgeldlich gef\u00f6rdert. 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