Satzung

Satzung der Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt


                                               

§ 1:         Name und Sitz des Vereins

             Der Verein führt den Namen „Heimatgemeinschaft der Deutschen aus Hermannstadt“  (HDH).

             Er hat seinen Sitz in Heilbronn und wurde unter der Nr. 1829 am 4.Oktober

             1988 in das Vereinsregister beim Amtsgericht Heilbronn eingetragen.


§ 2:         Zweck des Vereins

             Der Zweck des Vereins ist die Förderung der Heimatkunde und Heimatpflege insbesondere durch die Förderung der kulturellen und sozialen                  Belange der Deutschen aus Hermannstadt, die heute in aller Welt verstreut leben.


             Dies soll vor allem erreicht werden durch:

             a.    Sammlung, Förderung und Pflege des heimatlichen Kulturgutes sowie einschlägiger Publikationen.

             b.    Förderung des landsmannschaftlichen Zusammenhalts (der Hermannstädter in aller Welt) durch Veranstaltungen wie Heimattreffen,        

                    Vorträge und Fortbildungsmaßnahmen, die nicht nur die Wahrung alter Traditionen, sondern auch die Eingliederung in die neue Heimat

                    zum Ziele haben.

             c.    Karitative Unterstützung bedürftiger Personen, sowie solcher Einrichtungen innerhalb und außerhalb Hermannstadts, mit besonderer

                    Berücksichtigung der Spätaussiedler und der in der alten Heimat verbliebenen Deutschen.

             d.    Förderung des deutschsprachigen Schulwesens und Kulturlebens in Hermannstadt durch Bereitstellung von Literatur und weiteren Lehr-

                    und Lernmitteln.  

             e.    Sammlung von Spenden zur Erfüllung der Vereinsaufgaben.



§ 3:          Mitgliedschaft

               Mitglieder sind die im Gründungsprotokoll namentlich aufgeführten Personen. Der Vorstand beschließt auf schriftlichen Antrag über die

               Aufnahme weiterer Mitglieder. Er kann diese Kompetenzen delegieren.


§ 4:           Ende der Mitgliedschaft

               Die Mitgliedschaft endet durch a) Austritt, b) Ausschluss, c) Ableben.


                Der Austritt ist auf schriftlichen Antrag und unter Einhaltung einer Zweimonatsfrist zum Ende des Quartals möglich.

                Der Ausschluss erfolgt durch Beschluss des Vorstands. Einem Einspruch des Mitglieds gegen den Ausschluss kann nur die nächste  

                Mitgliederversammlung mit Zweidrittelmehrheit stattgeben.


§ 5:          Rechte der Mitglieder

               Die Mitglieder haben das Recht, den Vorstand  zu wählen und in ihn gewählt zu werden, sowie an den Veranstaltungen des Vereins

               teilzunehmen.

               Der Mitgliederbeitrag wird vom Vorstand  innerhalb des von der Mitgliederversammlung festgelegten Rahmens festgesetzt und ist Pflicht.

§ 6:           Organe

               Organe des Vereins sind:

               a.  die Mitgliederversammlung

               b.  der Vorstand

               c.  die Kassenprüfer


§ 7:           Mitgliederversammlung

                Die Mitgliederversammlung tritt alle zwei Jahre zusammen, unter einer Einberufungsfrist von mindestens drei Monaten in Form einer

                Einladung in der Vereinszeitung  „Hermannstädter Heimatbote“.  Sie nimmt den Rechenschaftsbericht entgegen und erteilt dem Vorstand

                Arbeitsrichtlinien. Sie wählt den Vorstand im Abstand von vier Jahren. Sie ist auch vom Vorstand innerhalb von 6 Wochen unter Angabe der

                Tagesordnung einzuberufen, wenn ein Fünftel der Mitglieder es verlangt. Die Einberufung erfolgt  im Vereinsorgan

               „Hermannstädter Heimatbote“, kann aber auch durch Anschreiben der einzelnen Mitglieder erfolgen.

                Die  Beschlüsse der Mitgliederversammlung  werden protokolliert, vom  Vorstand und Schriftführer unterzeichnet und können auf Antrag

                den Mitgliedern zugestellt werden.


§ 8:          Vorstand

               Der Vorstand ist das durchführende Organ des Vereins. Er besteht aus dem Vorsitzenden, dem 1. und 2. Stellvertretenden Vorsitzenden, dem                 Schatzmeister, dem Schriftführer und zwei Beisitzern und wird auf vier Jahre gewählt.


               Er tritt wenigstens einmal jährlich zusammen und wird vom Vorsitzenden einberufen. (bei dessen Verhinderung vom 1. oder 2.    

               Stellvertretenden Vorsitzen den). Auf Verlangen von drei Vorstandsmitgliedern muss er binnen sechs Wochen einberufen werden.


               Vereinsvorstand im Sinne des § 26 BGB sind der Vorsitzende  und der 1. Stellvertretende Vorsitzende. Sie sind jeweils    

               einzelvertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis gilt, dass der Stellvertreter nur bei Verhinderung den Vorsitzenden vertreten darf.


               Die Beschlüsse des Vorstands werden protokolliert, das Protokoll den Vorstandsmitgliedern zugestellt.


§ 9:           Kassenprüfer

               Zu Kassenprüfern bestellt die Mitgliederversammlung zwei Vereinsmitglieder auf die Dauer von vier Jahren. Die Kassenprüfer kontrollieren

               die satzungsgemäße Verwendung der Vereinsmittel und berichten darüber der Mitgliederversammlung.


§ 10:        Gemeinnützigkeit

               Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts  „Steuerbegünstigte Zwecke“  der

               Abgabeordnung. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

     

               Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendung aus Mitteln des

               Vereins. Ausgaben, die sie für den Verein im Auftrag des Vorstands tätigen, werden ihnen ersetzt. Es darf keine Person durch Ausgaben, die

               dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.


§ 11:         Satzungsänderung und Auflösung

               Für die Änderung der Satzung und die Auflösung des Vereins ist eine Zweidrittelmehrheit der in der Mitgliederversammlung Anwesenden

               erforderlich.

               Bei Auflösung  des  Vereins oder  bei  Wegfall  steuerbegünstigter  Zwecke fällt das Vermögen des Vereins, entsprechend dem Beschluss der                 auflösenden Mitgliederversammlung, an die Stiftung  Siebenbürgische  Bibliothek Gundelsheim, die es unmittelbar und ausschließlich für

               gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.


§ 12:         Beschlussfassung

               Beschlüsse des Vorstands und der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Stimmenmehrheit – ausgenommen Bestimmungen der §§ 4                 und 11 – gefasst.


§ 13:         Nachrücken

               Bei der Neuwahl des Vorstands werden jeweils bis zu sieben Vorstands-Ersatzmitglieder gewählt. Scheidet ein Vorstands-Mitglied während

               der Amtszeit aus, bestimmen die verbliebenen Vorstandsmitglieder, wer von den Vorstands-Ersatzmitgliedern  das Amt des

               Ausgeschiedenen  übernimmt.  Hierfür bedarf  es bei den verbliebenen Vorstandsmitgliedern der Einstimmigkeit.


               Scheidet der Vorsitzende  während der Amtszeit aus, rückt an seine Stelle  der 1.Stellvertretende Vorsitzende und an dessen Stelle der 2.

               Stellvertretende Vorsitzende. In diesem Fall  übernimmt der  Schatzmeister  das Amt  des  2. Stellvertretenden  Vorsitzenden. In solchem

               Falle – und ebenso, wenn ein Stellvertretender Vorsitzende der während seiner Amtszeit ausscheidet und der Schatzmeister nachrückt,  ist

               aus der  Reihe der Beisitzer und der  Vorstands-Ersatzmitglieder durch das im Absatz 1 angeführte Verfahren ein neuer Schatzmeister zu

               bestimmen.


               Die Bestimmungen der Absätze 1 und 2 des § 13 finden keine Anwendung, wenn der Vorstand eine einzuberufende Mitgliederversammlung

               mit einem Tagesordnungspunkt „Nachwahl“ beschließt. Bezüglich der Form wird auf § 7 verwiesen.


§ 14:         Vorliegende Satzung wurde am 12. August 1988 beschlossen. Neufassungen durch  Beschluss der Mitgliederversammlungen vom

               27.August 1993, 18.September 2005, 14. September  2007, 11.September 2009 und 2.September 2011.

               Die Neufassung tritt vorbehaltlich der Genehmigung durch das Amtsgericht Heilbronn mit sofortiger Wirkung in Kraft.

Mobile Website             Kontakt            Impressum             Datenschutzerklärung

© Gilbert Konnert

Counter